Zur letzten ZufluchtGästebuch

Aus den Geheimarchiven der Johannes-Jünger zu Ephesus

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Die bisher verborgenen Überlieferungen St. Johannes des Lieblingsjüngers Jesu

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Vorwort

Jede Seele, die sich mit Dingen der Ewigkeit befasst und das Unvergängliche zu erkennen sucht, musste erfahren, dass alle sogenannte Geheimwissenschaft nichts echtes zu bieten vermag. Ihr Geheimnis besteht nur darin, dass sie mehr oder weniger geschickt geheimzuhalten wissen, dass sie von dem, was die menschliche Seele so sehnend sucht, nichts wissen. Auch jeder religiöse Sucher erfährt, so er nüchtern ist, dass alle religiöse Bewegung in Fanatismus einerseits oder in Heuchelei und Betrug anderseits ausebbt. So steht die Seele enttäuscht und vereinsamt mitten in den rastlosen Treiben der Vergänglichkeit und verzehrt sich in Sehnsucht nach Erkenntnis des Unvergänglichen.

Wie anders St. Johannes.
Er lag am Herzen des Christus und empfing von seinem Herrn und Meister, weil er ihn liebte, die Offenbarung der göttlichen Geheimnisse. Er war der Schüler den Jesus der Meister lieb hatte. Nur dieser Eine schaute die herrliche Offenbarung des Christus von ihrem Anfang bis zur Vollendung. Er war es, der das Geschaute in seiner Erkenntnis zu Ephesus verwirklichte ­­- und als ­­er am Tage des Herrn im Geiste war, auf Patmos, der stillen Insel mitten im Meere der brausenden Fluten, niederschrieb.